Phaedra

Restaurant

Vis-à-vis mit Küchengöttern

In der griechischen Mythologie geht es mit der Phaedra, der Gattin des Theseus, um verbotene Liebe und echte Leidenschaft, die sich nicht zügeln kann. Kulinarisch übersetzt will das heißen: Du wirst im gleichnamigen, vielfach ausgezeichneten Restaurant in der Kölner Südstadt kaum in der Lage sein, dich dem Genuss zu widersetzen. Und so ist es vom Namensgeber, Konstantin Tzikas, wohl auch gedacht, wenn er deinen Gaumen in seinem Restaurant Phaedra, zum Spielball der Küchengötter macht. 

Nimm also Platz: am Chef’s Table, an der Theke mit Blick in die Küche, an einem der 30 Plätze im hohen, gemütlich ausgeleuchteten Raum mit purer Mauerwand und türkisem Sweet-Spot zur Küche – oder im Sommer auf der Terrasse: Es wird fine-mediterran.

 Kulinarischer roter Faden: der Mittelmeerraum

Mit Weltenbummler und Mittelmeer-Cruiser als Köchen reicht die Küche des Phaedra seit 2018 weit über griechische Klassiker hinaus und bespielt vielmehr die seit Jahrtausenden bestehende Esskultur des „Mare Mediterraneum“: also von Griechenland über Südfrankreich bis Portugal und weiter von Marokko bis in die Türkei.

Je nach Saison und Marktverfügbarkeit rotieren die Gerichte auf der Karte: Neben mehreren Mezze, Zwischengerichten sowie Speisen à la carte kredenzt Tzikas dir saisonal orientierte 4-Gang-Menüs – sogar als reine Veggie-Variante, mit oder ohne Weinbegleitung. 

Wo immer es geht: nachhaltig, vielseitig, hausgemacht

14 Gault-Millau-Punkte bereits im ersten Jahr, gelistet im Guide Michelin und einige weitere wichtige Bewertungen lassen die Erwartungen hochschnellen. Doch Genuss braucht seine Zeit, zumal, wenn alles auf deinem Teller hausgemacht ist: von der Sauce bis zum Eis – hergestellt aus nachhaltigen Produkten aus der Region, wann immer dies möglich ist. So stammt dein Mittelmeerfisch aus nachhaltigen Fanggebieten und dein Fleisch von Tieren aus biologischer, verantwortungsvoller Aufzucht.

Spannend und vielseitig wird es auch beim Blick auf die Weinkarte mit rund 800 europäischen, teils seltenen Positionen. Das moderne By-the-Glass-System erlaubt es dir, hier selbst Weine zu kosten, die es normalerweise nur flaschenweise gibt. Dafür lagern einmal geöffnete Weine in speziellen Argon-Gas-Klimaschränken, in denen die Weine rund 21 Tage frisch bleiben.

Traditionen pflegen, neu inszenieren, weitertragen

Restaurant-Inhaber und Küchenchef Konstantin Tzikas blickt heute auf einige Stationen bei renommierten Köchen der Spitzengastronomie wie Edwin Paas und Christoph Paul von Pauls Restaurant zurück und fand in Franz Keller einen Lehrmeister und guten Freund, um seiner Kochkunst den letzten Schliff zu geben. 

Die Verbindung zu Keller lebt Tzikas aktiv weiter: in so manchem kulinarischen Twist und dann und wann im „Tomate Revival Dinner", wenn alte Signature-Gerichte aus der Tomate-Ära von Franz Keller auf die Karte kommen, als Hommage an die kulinarischen Wurzeln, die Tzikas' Küche bis heute prägen.

Gut zu wissen

Küchenarten

  • griechisch

  • Fisch/Meeresfrüchte

  • vegan

  • vegetarisch

  • Gourmetküche

  • gehoben

Regionale Angebote

Produkte aus eigener Herstellung, Produkte von regionalen Produzenten

Küchenangebote

  • Abendessen

Öffnungszeiten

Ruhetage: Montag, Dienstag, Sonntag

Eignung

  • Schlechtwetterangebot

  • für jedes Wetter

  • für Individualgäste

Anreise & Parken

Von der Haltestelle Chlodwigplatz sind es circa 260 Meter zum Restaurant. Die Stadtbahnlinien 15, 16 und 17 halten dort.

Küchenzeiten

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