Die dargestellten tanzenden Paare stellen die Knechte und Mägde dar, die den Bauernstand im Karneval repräsentieren. Auf dem Brunnen thront der die Trommel schlagende und Pfeife rauchende Putto. Die Pfeife weist auf den Sponsor der Kindergestalt hin, die nebenstehende ehemalige Tabakfabrik Haus Neuerburg.
Schließlich wird der Brunnen von einem Gedicht Goethes geziert, welches ein durchaus zwiespältiges Verhältnis des Dichters zum karnevalistischen Treiben offenbart. Die Zeilen Goethes deuten im Kontext des Brunnens an, dass es einen Karneval gibt, der weniger geordnet und aufgeräumt stattfindet, als die Darstellung des Brunnens vermittelt und mahnt zum Maß halten an. Der Fastnachtsbrunnen verkörpert insofern auch nach mehr als 100 Jahren die Frage, wie ausschweifend das karnevalistische Treiben sein darf.
Gut zu wissen
Eignung
für jedes Wetter
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