Erinnerungs & Radkultur
Zum Auftakt der Reihe „Radraum erfahren – Erinnerung, Aushandlung, Partizipation“ rückt ein neu gestaltetes Ghost Bike in den Mittelpunkt, das als offener Erinnerungsort im Stadtraum wirkt. Das herrenlose, wiederentdeckte Fahrrad verweist auf Geschichten von Radfahrenden und Radreisenden, deren Wege abrupt endeten und deren Erfahrungen oft kaum dokumentiert wurden. Der Abend lädt dazu ein, dieses Objekt nicht nur als Symbol, sondern als Ausgangspunkt einer gemeinsam getragenen Erinnerungspraxis zu betrachten. Katrin Müller eröffnet die Veranstaltung mit Einblicken in das partizipative Projekt und regt an, eigene Perspektiven in den Dialog einzubringen. Im Anschluss beleuchtet Horst Kraus vom ADFC Köln die historische Entwicklung der Ghost‑Bike‑Bewegung und deren Bedeutung für eine kritisch reflektierte Erinnerungskultur im öffentlichen Raum. Durch Impulse, Gespräch und diskursive Auseinandersetzung entsteht ein Raum, in dem Mobilität, Sicherheit und städtisches Zusammenleben neu befragt werden können. Der freie Eintritt unterstreicht den offenen Charakter dieses Abends, der am Mittwoch, 24. Juni, ab 18:30 Uhr stattfindet und dazu einlädt, den urbanen Raum als gemeinsames und veränderbares Gefüge zu verstehen.
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Eintritt frei
Eignung
Zielgruppe Jugendliche
Zielgruppe Erwachsene
für Individualgäste
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