Eine Brauhaustour macht dich für kurze Zeit zum Teil dieser Brauhaustradition, nimmt dich mit in große und kleine Brauhäuser, lässt dich Unterschiede kosten, Gemeinsamkeit und Historie erleben, die Brauhausregeln achten lernen und auch wissen: Warum gibt’s im Brauhaus eigentlich einen Beichtstuhl?
Kleiner Streifzug durch die Jahrhunderte: Kölns Brauhäuser
Die Kölner Brauhaustradition währt nun schon einige Jahrhunderte: Das älteste durchgängig belegte Brauhaus in Köln ist das Brauhaus Sion in der Kölner Altstadt mit erster urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 1318. Zu weiteren Häusern mit Jahrhundert-Tradition zählen etwa das Brauhaus Schreckenskammer, Em Kölsche Boor, Brauerei zur Malzmühle am Heumarkt sowie das Brauhaus Päffgen im Friesenviertel. Je nach Brauhaustour wirst du sicher in dem ein oder anderen der bekannten Brauhäuser einkehren.Kölsch-Identity mit deftigen Begleitern: auf deiner Brauhaustour
Im Brauhaus gibt es natürlich Kölsch – und obwohl unter gleichem Namen laufend, in geschmacklich unterschiedlichen Sorten je nach Brauhaus. Auf deiner Brauhaus-Tour erfährst du, warum das so ist. Warum Kölsch mal runder oder kantiger, herber oder weicher schmecken kann.Für eine gute Grundlage oder einen runden Abschluss deiner Brauhaustour sorgen zahlreiche typisch deftige Gerichte in einem der Brauhäuser Kölns: ob ein Halver Hahn, Himmel un Ääad, Rievkooche, Bratwurst, Kotelett & Co. Also: Kehr gerne ein.
Wie Brauhäuser schon so manchen gerettet haben …
So einfach der Zugang zu einem der vielen Brauhäuser ist, so sinnvoll ist es, sich etwas vorzubereiten, wie’s dann drinnen läuft. Gerade die Figur des Köbes mit seiner oft bestimmend-ruppigen ist für alle Nicht-Kölner*innen sicher ungewohnt. Deshalb sei vorab gesagt: Er meint es nie böse, vielmehr kann er dich vor so manchem bewahren, möchtest du alten Anekdoten gerne Glauben schenken, denn die geht so …Eines Abends in der Kölner Altstadt, irgendwann im 19. Jahrhundert betrat ein Fremder in schwarzer Kleidung das Brauhaus. Er blieb still, allein, bestellte nichts; der Köbes beobachtete ihn, stellte ihm schließlich wortlos ein Kölsch hin. Doch der Mann rührte das Glas nicht an und antwortete auf die Frage vom Köbes „Drinkste nix?“ nur knapp: „Ich hol mir gleich jemanden.“ Daraufhin nahm der Köbes das volle Kölsch, trank es in einem Zug leer und antwortete trocken: „Dann mach dat morje. Hück es voll“. Frei übersetzt: „Heute geht hier nichts mehr.“
Dann nahm der Köbes den Fremden am Arm, führte ihn nachdrücklich zur Tür und setzte ihn an der Schwelle ab. Im selben Moment verschwand der Fremde. Später erzählte man sich, dass an diesem Abend im Brauhaus niemand gestorben sei, obwohl einige Gäste schwer krank gewesen seien. Seitdem heißt es: Solange im Brauhaus Kölsch fließt, mache der Tod Pause.
Ob wahr oder nicht, zwei Dinge können wir aus der Geschichte lernen: 1. Der Köbes steht über allem, sogar über dem Tod und 2. Das Brauhaus ist Schutzraum des Lebens. Wenn das kein guter Grund für eine Brauhaustour ist …
Terminübersicht
Gut zu wissen
Preisinformationen
Preis Erwachsener: 27,50 €
Allgemeine Informationen
Touristische Veranstaltung
Fremdsprachen
Eignung
für jedes Wetter
Zielgruppe Erwachsene
für Individualgäste
Anreise & Parken
Weitere Infos
Tour wird durchgeführt in Kooperation mit dem Anbieter Kölner Kompass.
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