Romanischer Kreuzweg
Der Karfreitag ist ein stiller Tag. Die christliche Welt gedenkt des Leidens und Sterbens Jesu Christi. So auch in Köln, wo die katholische Kirche alljährlich den „Romanischen Kreuzweg“ durch die Kölner Innenstadt veranstaltet. Gäste aus Köln und von außerhalb sind eingeladen, die Stadt an diesem Tag bewusst und entschleunigt zu entdecken. Zwischen Dom, Schildergasse und Neumarkt entfaltet sich über 14 Stationen ein eindrucksvolles Zusammenspiel aus religiöser Tradition, architektonischem Erbe und urbanem Raum.
Wo sonst geschäftige Betriebsamkeit und Konsum das Bild beherrschen, ziehen nun junge und alte Menschen zusammen mit dem Kreuz durch die Straßen. Stille, meditative Texte, Gesang und gemeinsames Gebet schaffen eine Atmosphäre, die bekannte Orte in neuem Licht erscheinen lässt.
Die romanischen Kirchen zählen zu den bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten Kölns. Mit ihren klaren Formen, massiven Mauern und jahrhundertealten Kunstschätzen prägen sie das Stadtbild nachhaltig. Der Kreuzweg verbindet mehrere dieser mittelalterlichen Zeugnisse zu einer erlebbaren Route
Die Einbindung der Antoniterkirche als evangelisches Gotteshaus unterstreicht den offenen und verbindenden Charakter dieser Veranstaltung. So setzt der Weg durch die Innenstadt auch ein Zeichen für ökumenische Gemeinschaft.
Wer die Kölner City auf eine besondere Art erleben möchte, findet am Karfreitag hier die Gelegenheit, Spiritualität und Stadterkundung miteinander zu verbinden – und sich in stiller Weise auf das Osterfest einzustimmen.
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