Alice Hasters: Anti Opfer - Warum wir Verletzlichkeit verachten I Buchpremiere
Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert – und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
Weitere Informationen:
Die Besucher*innen müssen, ihre Garderobe an der kostenpflichtigen Besuchergarderobe abgeben. Mäntel, Jacken, Taschen/Rucksäcke größer als DIN A4-Format und Regenschirme dürfen aufgrund von Feuerschutzbestimmungen und bauamtlicher Verordnung nicht in den Theatersaal mitgenommen werden. Einlass: ca. 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung Es gilt die Hausordnung der Volksbühne am Rudolfplatz gGmbh: www.volksbuehne-rudolfplatz.de/hausordnung
Terminübersicht
Gut zu wissen
Preisinformationen
Einlass: ca. 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung
Rollstuhlfahrer*innen: Der Theatersaal befindet sich im ersten Stock und ist über eine Treppe mit 30 Stufen erreichbar. Rollstuhlfahrer*Innen (mit Merkzeichen B im Ausweis) können über einen Plattformlift (Zulässige Maße Breite: max. 70cm / Länge: max. 90 cm / Gewicht: max. 300 kg) in den Saal gelangen. Eine barrierefreie Toilette befindet sich im Erdgeschoss.
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