Le Corbusier war von Bauchant so fasziniert, dass er gemeinsam mit Amédée Ozenfant den ersten Artikel über den Künstler für L’Esprit Nouveau verfasste, sich öffentlich für sein Werk engagierte und immer wieder Kontakte zu Sammlern und Galerien herstellte. Bauchants Werk wurde ihm zum Inbegriff eines von akademischen Regeln und Konventionen unberührten Schaffens. Darin sah er die Stärke autodidaktischer Künstler, die fernab von Institutionen zu einem authentischen Ausdruck fänden. Nicht umsonst inszenierte er sich in späteren Jahren gerne selbst als ein solcher Autodidakt.
Die Ausstellung wurde von Regina Barunke kuratiert und zeigt ausgewählte Gemälde Bauchants aus der Sammlung Zander und der Fondation Le Corbusier ergänzt durch Archivmaterialien sowie einen in Kürze erscheinenden Katalog, der die lebenslange, bislang unveröffentlichte Korrespondenz dokumentiert.
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