Fortuna Köln - Saison 2026/27

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Vier Flutlichtmasten über Zollstock

Du siehst das Stadion, bevor du es findest: Vier freistehende Flutlichtmasten ragen über die Dächer von Zollstock, dem Wohnviertel im Kölner Süden. Je näher der Anpfiff rückt, desto mehr rot-weiße Schals tauchen in den Straßen auf. An der Vorgebirgstraße dann das Kassenhäuschen – Karten bekommst du hier in der Regel auch noch am Spieltag. Dahinter liegt der Jean-Löring-Sportpark, benannt nach dem Präsidenten, der die Fortuna über Jahrzehnte prägte. Und mittendrin: das Südstadion, seit 1978 das Zuhause des Vereins.

Eine Tribüne mit Dach, der Rest unter freiem Himmel

Das Südstadion ist ein Stadion, von denen es kaum noch welche gibt. Überdacht ist allein die Haupttribüne mit ihren Sitzplätzen; gegenüber und in den Kurven stehst du auf offenen Stufen, zwischen Rängen und Rasen zieht sich eine Laufbahn. Insgesamt finden hier über 10.000 Menschen Platz – meist bleibt aber genug Raum, dass du dir deinen Platz selbst aussuchst.

Gegründet wurde die Fortuna 1948, nur acht Tage nach dem 1. FC Köln, hervorgegangen aus drei Vereinen des Kölner Südens. Aus dieser Nachbarschaft ist längst ein eigener Kosmos geworden – mit eigenem Stadion, eigenen Liedern, eigenem Stolz.

Neunzig Minuten, in denen du alles hörst

Was dir hier zuerst auffällt: die Akustik. Kein Oberrang, keine geschlossene Schüssel – dafür die Rufe der Spieler auf dem Rasen, die Kommandos von der Trainerbank, dazwischen die Kommentare von den Stehstufen. Im Südstadion passiert das Spiel direkt vor dir. Du bist quasi mittendrin.

Wer hier zum ersten Mal steht, kommt ins Gespräch, ob er will oder nicht – über die Aufstellung, den Schiedsrichter, die Bratwurst in der Hand. Die Fortuna ist ein Verein, bei dem sich die Emotionen selten auf halber Höhe einpendeln: Hier wurde schon vieles gefeiert und einiges verdaut, oft in derselben Saison.

Nach dem Schlusspfiff: ab ins Vereinsheim

Große Fußballabende kennt dieser Ort genug. 26 Spielzeiten in Folge verbrachte die Fortuna in der 2. Bundesliga: ein Rekord. 1983 stand sie als Zweitligist im DFB-Pokalfinale, nachdem sie im Halbfinale Borussia Dortmund mit 5:0 aus dem Wettbewerb geworfen hatte. Das Endspiel gegen den 1. FC Köln – bis heute das einzige DFB-Pokalfinale zweier Vereine aus derselben Stadt – ging vor 61.000 Zuschauer*innen in Müngersdorf knapp verloren.

Tipp: Plane nach dem Abpfiff nichts anderes ein. Im Vereinsheim direkt an der Anlage treffen sich die Fans schon vor der Partie – und hinterher kommen Spieler und Trainer dazu, um den Nachmittag gemeinsam zu besprechen. Näher kommst du einem Profiverein selten.

Du bist Fan vom 1. FC Köln, Viktoria Köln oder den die Kölner Haien  – schau rein, wann diese Vereine ihr Heimspiel haben. Für ein echtes Köln-Gefühl.

Terminübersicht

Gut zu wissen

Allgemeine Informationen

  • Open Air

Eignung

  • Zielgruppe Jugendliche

  • Zielgruppe Erwachsene

  • Zielgruppe Familien

  • Zielgruppe Senioren

  • für Familien

  • für Individualgäste