The Leatherman
Mit „The Leatherman“ präsentiert der Kölnische Kunstverein eine Ausstellung über das Nachleben eines Theaterstücks, queere Erinnerungskultur und die Bildwelten einer verschwundenen sozialen Szene. Die Ausstellung ist vom 4. September bis 29. November 2026 zu sehen und wurde von Kévin Blinderman, Pierre-Alexandre Mateos und Charles Teyssou kuratiert.
Was bleibt von einem Theaterereignis, wenn die Aufführung selbst längst verschwunden ist: Kostüme, Fotografien, Drehbücher, Bühnenrequisiten, Fernsehdokumente, seltene Ephemera, Erinnerungen und Gerüchte.
Ausgangspunkt ist die Theateradaption „The Leatherman“, die 1979 von Peter Chatel am Théâtre du Lucernaire in Paris uraufgeführt wurde. Das Stück basiert auf dem Buch „Der Ledermann spricht mit Hubert Fichte“, das Hubert Fichte gemeinsam mit Hans Eppendorfer veröffentlichte. Zwischen literarischem Interview, Selbsterfindung, Ethnografie und Performance entstand daraus eine Erzählung, in der Hamburg, St. Pauli und die Lederszene der 1970er-Jahre zu atmosphärischen Hauptfiguren werden.
Ein besonderer Bezugspunkt der Ausstellung ist ein von Karl Lagerfeld 1978 entworfenes Lederkostüm für Peter Chatels Theateradaption. Während das Stück selbst beinahe in Vergessenheit geraten wäre, blieb das Kostüm als Spur erhalten und wird in der Ausstellung Teil einer größeren Erzählung über Mode, Theater, queere Identität und kulturelle Überlieferung.
„The Leatherman“ führt in eine Welt aus Hafenatmosphäre, Nachtleben, Lederästhetik, Subkultur und Erinnerung und macht sichtbar, wie soziale Räume, Rituale und Körperbilder weiterwirken – auch dann, wenn viele Orte queeren Lebens verschwunden sind und durch die AIDS-Krise historische Netzwerke unterbrochen wurden
Zu sehen sind Arbeiten und Materialien von Leonore Mau, Reba Maybury, Dean Sameshima, Wolfgang Tillmans und Herbert Tobias.
Was bleibt von einem Theaterereignis, wenn die Aufführung selbst längst verschwunden ist: Kostüme, Fotografien, Drehbücher, Bühnenrequisiten, Fernsehdokumente, seltene Ephemera, Erinnerungen und Gerüchte.
Ausgangspunkt ist die Theateradaption „The Leatherman“, die 1979 von Peter Chatel am Théâtre du Lucernaire in Paris uraufgeführt wurde. Das Stück basiert auf dem Buch „Der Ledermann spricht mit Hubert Fichte“, das Hubert Fichte gemeinsam mit Hans Eppendorfer veröffentlichte. Zwischen literarischem Interview, Selbsterfindung, Ethnografie und Performance entstand daraus eine Erzählung, in der Hamburg, St. Pauli und die Lederszene der 1970er-Jahre zu atmosphärischen Hauptfiguren werden.
Ein besonderer Bezugspunkt der Ausstellung ist ein von Karl Lagerfeld 1978 entworfenes Lederkostüm für Peter Chatels Theateradaption. Während das Stück selbst beinahe in Vergessenheit geraten wäre, blieb das Kostüm als Spur erhalten und wird in der Ausstellung Teil einer größeren Erzählung über Mode, Theater, queere Identität und kulturelle Überlieferung.
„The Leatherman“ führt in eine Welt aus Hafenatmosphäre, Nachtleben, Lederästhetik, Subkultur und Erinnerung und macht sichtbar, wie soziale Räume, Rituale und Körperbilder weiterwirken – auch dann, wenn viele Orte queeren Lebens verschwunden sind und durch die AIDS-Krise historische Netzwerke unterbrochen wurden
Zu sehen sind Arbeiten und Materialien von Leonore Mau, Reba Maybury, Dean Sameshima, Wolfgang Tillmans und Herbert Tobias.
Terminübersicht
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