Omagerichte

Restaurant

Kulinarische Erinnerungen in der Südstadt

Ein restauriertes Brauhaus aus dem 19. Jahrhundert bildet den Rahmen für ein Gastronomiekonzept, das kulinarische Erinnerung neu verhandelt. In der Alteburgerstraße 299 kocht an jedem Abend eine andere Großmutter ihr persönliches Lieblingsgericht – interpretiert von einem professionellen Koch, der ihre handschriftlichen Hinweise ebenso ernst nimmt wie die Geschichten, die sie selbst anschließend mit den Besucher*innen teilt.

Konzept zwischen Handwerk und Erzählkultur  

Der Verzicht auf eine Speisekarte wirkt bewusst entschleunigend: Ein Gericht, präzise abgestimmt, serviert an einem großen gemeinsamen Tisch. Diese Reduktion eröffnet Raum für Dialog, für biografische Notizen der Omas und für ein Verständnis von Essen als kulturelle Praxis. Das Kernteam um Axel Brinkmann, Uwe Schlindwein, Andrea Cordes und Simon Kühner versteht das Projekt als Antwort auf eine Gastronomie, die häufig auf Effizienz ausgerichtet ist. Die monatelange Sanierung der historischen Räumlichkeiten verknüpft Tradition und Gegenwart ohne nostalgische Überhöhung.

Nachhaltige Strukturen  

Alle Plätze werden ausschließlich vorab reserviert, wodurch die benötigte Menge exakt kalkulierbar bleibt. Lebensmittelreste entstehen nicht. Getränke stehen zur Selbstbedienung bereit – ein pragmatisches System, das den gemeinschaftlichen Gedanken unterstreicht.

Gut zu wissen

Küchenarten

  • gutbürgerlich

  • vegetarisch

Küchenangebote

  • Abendessen

Öffnungszeiten

Ruhetage: Montag, Dienstag, Sonntag

Eignung

  • Schlechtwetterangebot

  • für jedes Wetter

  • für Familien

  • für Individualgäste

Anreise & Parken

Mit den Stadtbahn-Linien 16 und 17 gelangst du zur Haltestelle Schönhauser Straße. Von hier sind es circa 600 Meter zum Restaurant.

Weitere Infos

Du solltest vorab online buchen und bezahlen. Es gibt zwei Einlasszeiten: 18:30 - 19:00 Uhr und 19:00 - 19:30 Uh. Um 21:30 Uhr schließt das Restaurant.

In der Nähe