St. Maria in der Kupfergasse

Kirche

Barocke Baugeschichte und Wallfahrtstradition

Die unbeschuhten Karmelitinnen ließen in den Jahren 1673 bis 1675 am Ort der heutigen Kirche eine Loretokapelle (Nachbau der casa santa aus Loreto in Italien) errichten, in der bereits das Gnadenbild der 'Schwarzen Muttergottes' verehrt wurde, einer Marienskulptur aus dunklem Holz. 1705 bis 1715 wurde besagte Kapelle mit einer einschiffigen Kirche umbaut, um der wachsenden Bedeutung des Wallfahrtsortes gerecht zu werden. Diese neue Kirche im Stil des Barock war Kölns erste Kirche aus Backstein. Wie so viele andere Gebäude wurde sie im Krieg völlig zerstört und in den Jahrzehnten danach wieder rekonstruiert, u.a. ist der Giebel der Kirche ein weitgehender Neubau. Auch die Ausstattung wurde vernichtet, jedoch durch barocke Werke aus anderen Kirchen ersetzt, die ein einheitliches Ganzes ergeben. Man erlebt also eine Barockkirche mit einer barocken Einrichtung der Nachkriegszeit! Der große Schatz des Gotteshauses bleibt allerdings das im Krieg gerettete Original der Schwarzen Muttergottes, welches bis heute von vielen Menschen besucht wird.

Gut zu wissen

Eignung

  • Schlechtwetterangebot

  • für jedes Wetter

  • für Individualgäste

  • Senioren geeignet

  • für Kinder (jedes Alter)

Öffnungszeiten

Gnadenkapelle täglich von 7:30 bis 19:30 Uhr
Kirchenschiff nur zu Messen

Zahlungsmöglichkeiten

Eintritt frei

Anreise & Parken

Die Wallfahrtskirche St. Maria in der Kupfergasse befindet sich zentral in der Kölner Innenstadt und ist gut mit dem ÖPNV erreichbar. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle 'Appellhofplatz' in der Neven-DuMont-Straße, die von den Stadtbahnlinien 3, 4, 5, 16 und 18 angefahren wird.

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