TERRORIST*INNEN

Schauspiel

Apokalyptisch verspielt und clever 

Das Stück „TERRORIST*INNEN“ stellt die Frage nach den Bedingungen, unter denen Menschen in extremistische Handlungsräume abrutschen, und beleuchtet damit ein Spannungsfeld, das im öffentlichen Diskurs oft verkürzt dargestellt wird. Das kollektiv entwickelte Projekt des Ensembles „1000 & 1 Kollektiv“ verbindet dokumentarische Recherche mit fiktionalen Fragmenten und reflektiert die Vielschichtigkeit politischer Zuschreibungen. Im Mittelpunkt stehen Biografien, deren Wahrnehmung durch Medien, staatliche Institutionen und gesellschaftliche Narrative geprägt wurde. Die Inszenierung öffnet einen Raum, in dem Ambivalenzen nicht aufgelöst, sondern sichtbar gemacht werden: strukturelle Ungleichheiten, Repräsentationsfragen und die Mechanismen der Zuschreibung von Schuld und Verantwortung. Die Besucher*innen erleben ein Format, das bewusst zwischen performativem Theater, analytischer Betrachtung und poetischen Einschüben changiert und damit die Frage nach Handlungsmacht, Moral und sozialem Kontext neu verhandelt. Durch die Nähe zum Publikum und den kollektiven Arbeitsprozess entsteht ein Erfahrungsraum, der weniger Antworten formuliert als Denkanstöße bietet und die Betrachtung von Radikalität jenseits einfacher Dichotomien ermöglicht.

Terminübersicht

Gut zu wissen

Preisinformationen

Preis Erwachsener: 20,00 €

Preis ermäßigt: 15,00 €

Soli Ticket: 30 Euro (Unterstütz die Produktion mit 10 Euro)

Fremdsprachen

Deutsch

Eignung

  • Schlechtwetterangebot

  • für jedes Wetter

  • Zielgruppe Jugendliche

  • Zielgruppe Erwachsene

  • für Individualgäste

Weitere Infos

Einlass 19:45 Uhr, kein Nacheinlass

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Außenansicht auf das Glashaus des Orangerie Theaters.
© Sarah Youssef
Orangerie Theater
Theater/Varieté

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