Unterweger
Mit „Unterweger“ zeigt das Schauspiel Köln ein intensives Solo über eine Figur, die bis heute verstört. Jack Unterweger war österreichischer Schriftsteller, Journalist, Frauenschwarm und verurteilter Mörder. Während seiner ersten Haftstrafe veröffentlichte er einen Roman, wurde literarisch bekannt und galt nach seiner Freilassung vielen als Beispiel für gelungene Resozialisierung. 1994 folgte eine zweite Verurteilung wegen Mordes an neun Frauen.
Das Stück mit Texten von Marcus Peter Tesch fragt nach der irritierenden Faszination, die von Unterweger ausging. Wie entsteht öffentliche Bewunderung für einen Menschen, dessen Taten Entsetzen auslösen? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Mitleid, Begehren, Urteil und Gnade? Und welche Rollen spielte Unterweger selbst, um sein Bild in der Öffentlichkeit zu formen?
In der Inszenierung von Branko Janack steht Birgit Unterweger allein auf der Bühne und führt durch einen Abend zwischen Nähe und Distanz, Lust und Ekel, Anziehung und Abwehr. Die Produktion des Volkstheaters Wien in Kooperation mit dem DRAMA FORUM von uniT Graz ist im Erfrischungsraum des Schauspiel Köln zu sehen.
Das Stück mit Texten von Marcus Peter Tesch fragt nach der irritierenden Faszination, die von Unterweger ausging. Wie entsteht öffentliche Bewunderung für einen Menschen, dessen Taten Entsetzen auslösen? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Mitleid, Begehren, Urteil und Gnade? Und welche Rollen spielte Unterweger selbst, um sein Bild in der Öffentlichkeit zu formen?
In der Inszenierung von Branko Janack steht Birgit Unterweger allein auf der Bühne und führt durch einen Abend zwischen Nähe und Distanz, Lust und Ekel, Anziehung und Abwehr. Die Produktion des Volkstheaters Wien in Kooperation mit dem DRAMA FORUM von uniT Graz ist im Erfrischungsraum des Schauspiel Köln zu sehen.
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