#Motherfuckinghood

  • Schauspiel

Mutterschaft jenseits von Klischees

Mit „#Motherfuckinghood“ bringt das Schauspiel Köln ein intensives Solo über Mutterschaft, Care-Arbeit und gesellschaftliche Erwartungen auf die Bühne des Kleinen Hauses. Ausgangspunkt ist eine Krise, die Ensemblemitglied Claude De Demo während der Corona-Pandemie erlebt. Ohne Betreuung für ihre Kinder, mit Angst und zu wenig Zeit, tauchen Gefühle auf, die im idealisierten Bild von Mutterschaft oft keinen Platz haben: Überforderung, Müdigkeit, Wut und Zweifel.

Gemeinsam mit Regisseurin Jorinde Dröse entwickelt Claude De Demo daraus eine Collage, die ein realistischeres Bild von Mutterschaft zeigen will. Basierend auf intensiver Recherche, Gesprächen mit Wissenschaftlerinnen und Texten von Autorinnen wie Antonia Baum, Mareike Fallwickl und Emilia Roig geht es um Mental Load, Gender Pay Gap, fehlende Kita-Plätze, Schuldgefühle und den sogenannten „Mutterinstinkt“.

„#Motherfuckinghood“ ist ein klarer, persönlicher und zugleich gesellschaftlich hoch relevanter Theaterabend, der verschwiegenen Erfahrungen Raum gibt und fragt, was passiert, wenn die Wahrheit über Mutterschaft offen auf dem Tisch liegt. 

Terminübersicht

Gut zu wissen

Fremdsprachen

Deutsch

Eignung

  • Schlechtwetterangebot

  • Zielgruppe Erwachsene

  • für Individualgäste

Weitere Infos

Bitte beachte: In der Inszenierung werden Gewalt während einer Geburt sowie die Geburt eines toten Kindes thematisiert und teilweise dargestellt. Aufgrund der Inhalte und Lautstärke ist sie nicht für Kleinkinder und Kinder geeignet.

Unsere Empfehlung

Schauspiel Köln
  • Theater/Varieté